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Die Macht der Gewohnheiten bringen auch uns Unternehmer zu Ohnmacht.

Es sind teilweise jahrelang antrainierter Gewohnheiten, die es so schwer machen unsere Neujahrsvorsätze umzusetzen.
Und sie machen das Unternehmerleben oft schwer.

Sie sind Experte in Ihrem Fachgebiet – die beste Fachkraft in der Firma. Sonst wäre es Ihnen nicht gelungen Ihre Firma erfolgreich aufzubauen.

Was unterscheidet Sie jetzt von einem Nicht-Experten?

Wenn ich mit einer fachlichen Problemstellung konfrontiert werde läuft in meinem Kopf sofort ein Schema ab. Wie bei einer Explosionszeichnung sehe ich die Situation, das Problem und relativ schnell kommt dann eine Lösung.

Das läuft nicht bewusst ab. Das kommt einfach so. Möglich macht das meine theoretische Ausbildung und meine praktische Erfahrung im Fachgebiet.

Ausbildung und Erfahrung haben Gewohnheiten in mir trainiert, die unbewusst ablaufen.

In meinem Leben haben mir diese Gewohnheiten oft „das Leben gerettet“. Sie haben meine Karriere ermöglicht, damit mein Einkommen ständig gesteigert und machten daher Spaß.

Das macht unter anderem einen Experten aus. Wahrscheinlich haben Sie das so oder ähnlich auch erlebt.

Gewohnheiten steuern gemäß Studien mehr als 90% unseres Tagesablaufes. Und das ist gut so. Stellen Sie sich vor Sie müssten jeden morgen darüber nachdenken, mit welchem Fuß Sie aus dem Bett steigen, und in welcher Reihenfolge Sie Zähneputzen, aufs WC gehen und Frühstück essen. Unser Hirn würde dafür sehr viel Energie benötigen. Und das mag unser Hirn gar nicht. Es ist ja bestrebt, so wenig Energie wie möglich zu brauchen. Dafür bildet es Gewohnheiten. Sie tun die Dinge dann einfach ohne darüber nachzudenken – teilweise unbewusst.

Was hat das jetzt mit dem Unternehmerleben zu tun?

Gehen Sie einmal den heutigen Tag im Kopf durch. Was genau haben Sie getan? Und wieviel haben Sie darüber nachgedacht, was Sie da tun?

Wahrscheinlich sehen Sie jetzt, dass die meisten Abläufe in Ihrem Arbeitstag unbewusst, gewohnheitsmäßig abläuft.

Ein Beispiel aus meiner eigenen Praxis:

Ein Mitarbeiter kommt mit einem Problem zu Ihnen. Was passiert?
Option 1: Bei Ihnen, als Fachexperte, läuft ein ähnlicher Film wie bei mir oben beschrieben. Sie sehen die Situation, das Problem und die Lösung. Diese Lösung sagen Sie dann dem Mitarbeiter, der bedankt sich und setzt sie um. Ein gutes Gefühl ein Problem gelöst zu haben, oder?

Option 2: Sie fragen den Mitarbeiter wie er das Problem lösen würde. Er schlägt eine Lösung vor. Sie fragen ihn was er noch für Lösungen überlegt hat. Er sieht sie fragend an. Sie bitten ihn mit zumindest einer anderen Lösungsmöglichkeit nochmal zu Ihnen zu kommen. Nach kurzer Zeit kommt der Mitarbeiter nochmal. Er präsentiert drei Lösungsvorschläge und argumentiert warum er einen bestimmten davon umsetzten möchte. Ich gehe davon aus, dass Ihr Mitarbeiter auch Experte ist und mit einem guten Vorschlag kommt (auch wenn es nicht exakt Ihr Lösungsweg ist). Sie wertschätzen seine Problemlösungsfähigkeit und fragen ihn, was ihn aufhält die Lösung umzusetzen. Er sieht Sie an und sagt: „eigentlich nichts“. Sie wünschen ihm viel Spaß bei der Umsetzung. Nach erfolgreicher Umsetzung könnten Sie den Mitarbeiter dann nochmal wertschätzen und ihn fragen, warum er überhaupt mit seinem Problem zu Ihnen gekommen ist, wenn er es ohnehin selbst lösen konnte.

Jetzt denken Sie wahrscheinlich, was ist denn das für ein Blödsinn?

Ich würde das voll verstehen – denn Option 2 ist wahrscheinlich nicht Ihr gewohnter Weg mit so einer Situation umzugehen. Daher fühlt er sich falsch an. Genauso falsch wie es sich anfühlt eine Nacht mit dem Kopf am Fußende Ihres Bettes zu schlafen. Sie sind es einfach nicht gewohnt.

Auch Ihr Mitarbeiter bildet Gewohnheiten.

In Option 1 trainieren Sie die Gewohnheit des Mitarbeiters, bei einem Problem zu Ihnen zu kommen, und von Ihnen eine Lösung zu erhalten. Sie trainieren ihn praktisch, nicht selbst eine Lösung zu finden. Das ist bei 3 oder 4 Mitarbeiter noch ok. Bei 25 Mitarbeiter machen Sie nichts anderes mehr als deren Probleme lösen. Die Firma hängt damit von Ihnen als Problemlöser ab. Sie werden unabkömmlich. Ihr Unternehmerleben wird schwer.

In Option 2 trainieren Sie die Gewohnheit des Mitarbeiters, für Probleme selbst eine Lösung zu finden, und diese umzusetzen. Über die Zeit wird das Tagesgeschäft Ihrer Firma von Ihnen unabhängiger laufen, Sie können sich wichtigen Unternehmeraufgaben widmen und Ihr Unternehmerleben wird leicht.

Sie denken das geht nicht? Ist klar, es entspricht ja nicht Ihren Gewohnheiten.

In keiner Ausbildung, die ich kenne, lernt man was ein Unternehmer ist und was er tut. Daher lernt man es in der Praxis auch nicht. Woher sollen dann die entsprechenden Gewohnheiten aus der unternehmerischen Expertise kommen, die das Unternehmerleben leichter machen?

Meine Erfahrung mit Inhabern kleiner Unternehmen zeigt mir, dass 8 von 10 Inhaber von ihren Gewohnheiten im Tagesgeschäft gesteuert werden. Und die kommen von Ihrer fachlichen Expertise – nicht aus der unternehmerischen Expertise – und machen das Unternehmerleben im Kleinbetrieb schwer.

Was können Sie jetzt tun?

  1. Machen Sie sich Ihre Gewohnheiten bewusst. Beobachten Sie einfach Ihren Tagesablauf und spüren Sie Situation auf, in welchen Sie gewohnheitsmäßig handeln.
  2. Beurteilen Sie diese Gewohnheiten danach, ob Sie Ihr Leben als Unternehmer leichter oder schwerer machen.
  3. Ändern Sie die Gewohnheiten, die Ihr Leben schwerer machen.
  4. Ich weiß, wie schwer es ist Gewohnheiten zu verändern. Rufen Sie mich an! Im Unternehmerkraftwerk werden Sie dabei von uns und anderen Unternehmern begleitet. Das macht Ihr Unternehmerleben viel leichter.

Sollten Sie mehr über Gewohnheiten wissen wollen, empfehle ich Ihnen das Buch “Die Macht der Gewohnheiten: Warum wir tun was wir tun”.

Wenn Sie mit mehr Leichtigkeit Unternehmer sein möchten, es gibt auch Ihren Weg. Wir helfen Ihnen dabei, ihn zu finden, und zu gehen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen wieder nützliche Informationen mitgeben. Bei Fragen, Themenwünschen, Anregungen oder Kritik zögern Sie  bitte nicht, mich zu kontaktieren.

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Value Tuning Business Partners e.U., Inhaber: Horst Hochstöger (Firmensitz: Österreich), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.
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